40. BMW BERLIN-MARATHON Inlineskating am 28. September 2013

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Trainingstipps

  • Inline-Training – Vielseitigkeit ist Trumpf!

    Obwohl es sich um eine Ausdauersportart handelt, geht es beim Inlineskating nicht darum, möglichst ausdauernd das Gleiche zu machen. Abwechslung und Vielseitigkeit sind Trumpf. Dies betrifft sowohl die unterschiedlichen Trainingsformen als auch die Alternativen durch verwandte Sportarten. Lebendig trainieren ist der Schlüssel zum Erfolg.

    Techniktraining

    Bei einer technischen Sportart wie Inlineskating ist regelmäßiges Techniktraining unabdingbar, wenn man schneller werden möchte. Das Rezept: Immer wieder vor oder auch während Trainingseinheiten Technik- und Geschicklichkeitsübungen einstreuen.

    Ständiger Rhythmuswechsel

    Sportliche Inliner skaten in tiefer Position und mit leicht nach vorn gebeugtem Oberkörper. Etwas bequemer geht es aber in aufrechter Haltung. Grundsätzlich gilt: Tempo und Belastung sollten möglichst häufig variiert werden. Wer in hügeligem Gelände trainiert, variiert automatisch. Auf flacher Straße gilt es, das Tempo zwischendurch immer wieder für 30 Sekunden bis zu zwei Minuten anzuziehen. Alternativ sollten die Belastungsintervalle in anderen Trainingseinheiten auch mal fünf bis acht Minuten lang sein. Wichtig sind dabei ein dynamischer Armeinsatz und angemessene Pausen zwischen den Intervallen.

    Verwandte Sportarten

    Inlineskater benötigen Kraft in den Beinen, Beweglichkeit, Ausdauer, eine spezifische Technik und Balance bzw. Gleichgewichtsgefühl. Diese Faktoren lassen sich auch gut durch so genannte „verwandte“ Sportarten trainieren. Sehr gut geeignet sind dabei: Eisschnelllauf, Eishockey/Inline-Hockey, Ski-Langlauf, Nordic-Skating, Krafttraining und Mountainbiking bzw. das Rennrad. Kleiner Tipp: Versuchen Sie es auch einmal mit Yoga, das fördert die Beweglichkeit und das Körpergefühl.

  • 13 Tipps für den Marathon

    Marathon – eine Herausforderung, die kein Inlineskater verpassen sollte. Wann gehört einem schließlich der Jubel von 300.000 Zuschauern? Wir verraten Ihnen, was in der Vorbereitung wichtig ist, wie Sie die letzten Tage und vor dem Wettkampf optimal nutzen können und worauf es im Rennen ankommt.

    Skaten in der GruppeDie Vorbereitung


    • Der Schuh muss sitzen
      Ein gut sitzender Schuh ist wichtigste Voraussetzung für die optimale Kraftübertragung auf die Straße.
    • Immer in Bewegung bleiben
      Wer nicht regelmäßig trainieren kann, der sollte mindestens die letzten Wochen ca. dreimal pro Woche für 40-60 Minuten seine Ausdauer trainieren – am besten auf Skates oder dem Rad.
    • Unterschiedliche Intensitäten
      Anders als beim Laufen ist die Belastung bei einem Inline-Rennen nicht gleichmäßig. Daher sollten Sie innerhalb der lockeren langen Einheiten auch immer mal wieder das Tempo richtig anziehen.
    • Zeit fürs Aufwärmen
      Beim Skaten kommt es auf ein gutes Körper- und Gleichgewichtsgefühl an, nehmen Sie sich Zeit für das ausführliche Aufwärmen und Dehnen vor jeder Trainingseinheit.
    • Skaten in der Gruppe
      Trainieren Sie nach Möglichkeit nicht allein, sondern skaten Sie vor dem Marathonstart auch einmal in der Gruppe. Auch Skatenights bieten eine gute Möglichkeit, sich an Menschengruppen zu gewöhnen.

    Das Rennen


    • Beim Start die Ruhe bewahren
      Ein Marathon ist kein Sprint und entscheidet sich auch nicht auf den ersten Metern. Am Start sollten Sie Ruhe bewahren und nicht gleich Höchstgeschwindigkeit aufnehmen, sonst riskieren Sie Stürze und verbrauchen Ihre Energie bevor es richtig los geht.
    • Realistisch bleiben
      Schätzen Sie Ihre Leistungsstärke realistisch ein. Wenn Sie erst vor wenigen Monaten das erste Mal auf Skates standen, dann ist die Zeit reine Nebensache.
    • Die eigene Geschwindigkeit immer im Griff haben
      Auch im Wettkampf können plötzliche Bremsmanöver wichtig werden. Daher immer nur so schnell skaten, wie es Ihre technischen Möglichkeiten erlauben.
    • Kraft sparen im Windschatten
      Gemeinsam kommt man schneller ins Ziel. Sparen Sie bis zu 30 Prozent Kraft im Windschatten des Vordermanns. Von Jahr zu Jahr folgen mehr Skater dem Aufruf, um in geführten Gruppen den Marathon zu erleben. Gerade Neueinsteigern, die bisweilen wegen der vielen Menschen verunsichert sind, helfen die Marathon-Guides "über die Straße". (Anmeldung hier)
    • Während des Marathons regelmäßig trinken
      Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr entscheidend. Wichtig ist vor allem, den Wasserverlust schon während der Belastung auszugleichen, denn entsteht erst ein Defizit, dann kommt es zu einem Leistungsabfall, Krämpfen oder sogar Kollaps.
  • Skaten im Regen

    Skaten im RegenWenn irgendetwas wie in Stein gemeißelt zu sein scheint, dann ist es die Gewissheit, dass Inlineskating auf nassen Straßen nicht geht. Im Gegenteil! Über Stürze nachdenken hilft nicht, mit etwas Mut und der richtigen Technik kommt man dagegen gut voran.
    Die Regentechnik unterscheidet sich deutlich von den Anforderungen bei trockenen Verhältnissen.

    Wichtig ist vor allem, mehr „unter dem Körper“ zu skaten. Findet der Abdruck auf der Straße zu weit vom Körper entfernt statt, rutscht man schneller weg. Zudem hat man beim Abdruck weniger Gegendruck als auf trockener Fahrbahn. So muss man mit einer höheren Frequenz fahren, um trotzdem schnell voranzukommen.

    Die richtige Technik ist sicherlich entscheidender als die richtige Rolle. Aber auch da gibt es spezielle PVC-Mischungen und weichere Rollen, die ein wenig mehr Halt auf der Straße bieten.

    Zur Orientierung: Profis benötigen für einen Marathon im Regen etwa 10 Minuten länger.

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