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Bekele und Dibaba bereit für Doppel bei Cross-WM

 

Kenenisa Bekele und Tirunesh Dibaba halten

sich ihr Ziel, bei den IAAF Crosslauf-Weltmeisterschaften ein Doppel zu

erreichen, offen. Beide haben am Samstagmorgen ihre Rennen am ersten Tag der

Titelkämpfe gewonnen. Bekele wird nun versuchen, sein zehntes Einzelgold im

12-km-Lauf am Sonntag zu ergattern, nachdem er über die kurze 4-km-Distanz 10:54

Minuten gelaufen war.

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Der 23-jährige Äthiopier kam ganz knapp vor

dem Kenianer Isaac Songok ins Ziel. Bekele schaute erst auf die Uhr, nachdem er

sich sicher war, gewonnen zu haben. Der Marokkaner Adil Kaouch, WM-Zweiter über

1500 m im letzten Sommer, wurde Dritter. „Wir sind noch nie so eng zusammen ins

Ziel gekommen“, gab Bekele zu, nachdem er einen harten Kampf am Ende des

Rennens hatte. Die kurze Distanz wurde zum letzten Mal bei Meisterschaften

ausgetragen. 

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„Keine der Siege waren jemals einfach, aber

das heute war der schwierigste”, sagte der 10.000-m-Olympiasieger und

Weltmeister. „Der Kurs war flach und schnell und es war sehr windig. Die Gegner

konnte man nur schwer loswerden. Aber ich wusste, dass dies das härtere Rennen

des Wochenendes werden würde und dementsprechend habe ich mich

vorbereitet.“ 

                                            

Songok, der Dritter in St. Etienne vor zwölf Monaten war, sagte: „Ich habe mein

bestes gegeben und wollte hier Gold gewinnen. Aber trotzdem habe ich das Rennen

mit Bekele genossen, und Silber ist auch ein gutes Ergebnis für mich.“ Bekele ruht

sich nun vor seinem nächsten Rennen am Sonntag aus und gestand nach dem knappen

Finish: “Ich war besorgt, dass er mich überholen würde. Ich konnte es mir heute

nicht leisten, meine Reserven für morgen aufzuheben.“ Kenia verweigerte Äthiopien

den Teamerfolg, und Marokko wurde Dritter.

 

Dibaba wurde zu ihrem Sieg von Lornah Kiplagat getrieben, die ihr während der

vier Kilometer auf den Fersen blieb. Kiplagat, die seit Juli 2003 für Holland

startet und im letzten Jahr Europameisterin wurde, hatte sogar einen

Drei-Sekunden-Vorsprung auf ihre jüngere Rivalin in der letzten Runde. Dibaba machte

einen späten Versuch und schloss am letzten Berg der Strecke zu Kiplagat auf.

Sie beschleunigte und zog auf der Zielgeraden an ihr vorbei. Dibaba siegte mit

fünf Sekunden Vorsprung in 25:21 Minuten. Ihre Teamkollegin Meselech Melkamu kam

auf Rang drei in 25:38, und somit behielt Äthiopien die Team-Medaille vor Kenia

und Japan.  

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"Ich war mir sicher, auf der letzten

Runde gewinnen zu können”, sagte Dibaba, die aufgrund einer Erkältung eine

Woche Training ausfallen lassen musste. "Ich weiß, dass mein Zielsprint

besser ist, und deswegen habe ich mir keine Sorge gemacht als Kiplagat die

Führung übernommen hatte.“

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