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Kenianische Gewinner in Rotterdam, Paris und Mailand

Am kommenden Wochenende werden wir den Höhepunkt der internationalen Marathonläufe im Frühling sehen. Während am Sonntag der 25. Flora London-Marathon stattfindet, wird ein Tag später, am traditionellen Montag-Termin, der 109. BAA Boston-Marathon starten. Vor einer Woche fanden drei große Straßenläufe in Europa statt. Trotz zum Teil schwieriger Wetterbedingungen wurden großartige Zeiten gelaufen.

 Felix Limo, Titelverteidiger und Sieger des real,- Berlin-Marathons 2004, musste sich in Rotterdam geschlagen geben. Der Kenianer galt als Favorit der 25. Auflage des Rotterdam-Marathon, doch am Ende triumphierte Jimmy Muindi. Der 31-Jährige kam nach 2:07:50 ins Ziel. Die in Kenia geborene und jetzt niederländische Staatsbürgerin Lornah Kiplagat gewann bei den Frauen in 2:27:36. Das Jubiläumsrennen musste Regen, Wind und kalte Temperaturen (11 Grad) widerstehen. Insgesamt hatten sich 12.500 Läufer für den Rotterdam Marathon gemeldet.

Am Anfang des Laufes gab es schnelle Zwischenzeiten. Die 10 km wurden in 29:44 und die 15 km in 44:36 Minuten passiert. Das Wetter wurde aber zunehmend schlechter und das Rennen langsamer. Nach 1:03:20 war die Hälfte der Strecke erreicht, und die Spitzengruppe wurde immer kleiner. Bei 35 km und einer Zeit von 1:45:40 Minuten waren noch drei Läufer an der Spitze: Der Kenianer Jackson Koech, Limo und Muindi. Der entscheidende Moment kam dann zwischen km 37 und 38, als Muindi die anderen abhängte. Jackson Koech kam in 2:08:02 als Zweiter ins Ziel, und Limo wurde Dritter in 2:09:01.

Beim Paris-Marathon gab es 35.500 Meldungen und zwei überraschende Sieger: Der Kenianer Salim Kipsang lief 2:08:04, und die Russin Lidiya Grigorieva kam nach 2:27:03 ins Ziel. Beide konnten ihre persönliche Bestleistung verbessern. Bei den Männern wurde Paul Biwott (Kenia) in einer Zeit von 2:08:18 Zweiter während Gashaw Melese (Äthiopien) Dritter in 2:09:25 wurde. Florence Barsosio (Kenia) belegte den zweiten Platz bei den Frauen in 2:27:19, gefolgt von Asha Gigi (Äthiopien/2:27:41).

Es gab noch einen weiteren kenianischen Triumph am vergangenen Wochenende. Beim traditionellen Stramilano Halbmarathon siegte Wilson Kebenei Kiprotich. Mit einer Zeit von 60:11 Minuten erreichte er eine Jahresweltbestzeit. John Yuda (Tansania) wurde in 60:25 Zweiter während der Kenianer Lawrence Kiprotich (60:30) folgte. Gleich drei Männer unterboten die 61-Minuten-Marke. Das Rennen der Frauen konnte die Ungarin Aniko Kalovics für sich mit einer Zeit von 1:11:57 entscheiden.

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