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Save the Date 28. September 2019

Newsarchiv

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Rekorde schon vor dem Start des 30. real,- BERLIN-MARATHON

Der 30. real,- BERLIN-MARATHON hat schon vor dem ersten Startschuss fast alle

Rekorde gebrochen: Alles zusammen 44.931 Athleten aus 91 Nationen, so viele wie

nie zuvor, haben für das größte Sportspektakel der Stadt

gemeldet. Diese Zahl teilt sich auf in 35.000 Läufer, 126 Rollstuhlfahrer

und 193 Walker, die alle am Sonntag auf der Straße des 17. Juni starten

werden. Läufer und Walker starten um 9 Uhr, die Rollstuhlfahrer bereits um

8.45 Uhr.

Zum ersten Mal bereits am Sonnabend findet der real,- BERLIN-MARATHON der

9612 Inline-Skater statt. Die Skater werden damit auch die neue Strecke

einweihen, deren Ziel erstmals am Brandenburger Tor sein wird. Der Startschuss

für die Skater fällt um 16 Uhr auf der Straße des 17. Juni.

Nachdem die letzten am Sonnabend im Ziel sind, findet in Kooperation mit Radio

Fritz, dem Jugendsender von RBB, am Brandenburger Tor ein Open-Air-Konzert

statt. Unter anderen wurde Kelly Rowland verpflichtet.

"Mit der Zahl der Läufer schließen wir auf zu London, New

York und Chicago, den größten Marathonrennen weltweit", sagt

Organisationschef Horst Milde. Was die Skater betrifft, ist Berlin schon jetzt

die Nummer eins weltweit. “Läufer und Skater an einem Tag ins Rennen

zu schicken, das ist organisatorisch nicht mehr machbar“, sagte Horst

Milde. Wie in den letzten Jahren in die Sonntags-Veranstaltung integriert ist

aber weiterhin der real,- MINI-MARATHON der Schüler. Dieses Rennen

über gut 4,2 Kilometer wird mit 6700 Läufern um 8.50 Uhr auf dem

Potsdamer Platz gestartet und führt ebenfalls ins Ziel am Brandenburger

Tor. Alles zusammen werden damit sogar 51.631 Athleten bei der

Jubiläums-Veranstaltung an den Start gehen.

Im Mittelpunkt des real,- BERLIN-MARATHON am Sonntag steht Paul Tergat, der

mit der Startnummer 2 ins Rennen gehen wird. Die Verpflichtung des Kenianers

ist die hochkarätigste in der Geschichte des real,- BERLIN-MARATHON neben

der Olympiasiegerin Naoko Takahashi. Die Japanerin gewann in den vergangenen

beiden Jahren. Sie wird dieses Mal allerdings nicht am Start sein, da sich auf

die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2004 konzentriert. Dafür

muss sie bei einem japanischen Marathonrennen starten.

Für Paul Tergat ist das Ziel klar: Der Kenianer will die flache und

daher schnelle Strecke nutzen, um das Jubiläum des real,- BERLIN-MARATHON

mit einem Weltrekord zu krönen. Die Bestzeit steht derzeit bei 2:05:38

Stunden und wird gehalten von Khalid Khannouchi (USA). Es gibt nur sehr wenige

Läufer, denen man zutrauen kann, diese Marke zu unterbieten. Einer von

ihnen ist Paul Tergat. Seine bisherige Bestzeit ist die drittschnellste aller

Zeiten, nur zehn Sekunden fehlen ihm zum Weltrekord. Zugleich ist er der

zweitschnellste Läufer aller Zeiten, denn nur Khalid Khanouchi rannte

bisher zweimal schneller als Paul Tergat. Dennoch wird die Konkurrenz am

Sonntag erstklassig sein, denn im Rennen ist auch der Vorjahressieger Raymond

Kipkoech. Der Kenianer gewann vor einem Jahr in der Weltklassezeit von 2:06:47

Stunden.

Verglichen zu dem erstklassig besetzten Männerfeld ist das der Frauen

in diesem Jahr nicht ganz so stark. Die Japanerin Yasuko Hashimoto könnte

für den vierten japanischen Sieg in Reihenfolge in Frage kommen. Aber auch

Alina Iwanowa (Russland), die vor gut zehn Jahren als Geher-Weltmeisterin zum

Marathon wechselte, und die britische Debütantin Liz Yelling werden zu

beachten sein. Die Hoffnung auf einen deutschen Sieg erlosch währenddessen

schon eine Woche vor dem Startschuss. Sonja Oberem (Bayer Leverkusen), die

EM-Dritte von München 2002, musste verletzungsbedingt passen. Kathrin

Weßel (SCC Berlin) kann zwar eine gute Platzierung erreichen, hat aber

nicht das Vermögen, das Rennen zu gewinnen.

 

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