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Save the Date 28. September 2019

Newsarchiv

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Streckenrekorde für Vico Merklein und Christiane Reppe

Zwei fantastische Streckenrekorde krönen das Rennen der Handbiker beim 42. BMW BERLIN-MARATHON. Der Berliner Vico Merklein benötigte lediglich 1:02:32 h und lag damit mehr als eine Minute unter dem bisherigen Rekord. Und auch Christiane Reppe aus Dresden verbesserte ihre eigene Rekordzeit um 11 Sekunden und erreichte das Ziel nach 1:10:12 h. Im Rennrollstuhl siegte der Brite David Weir vor Seriensieger Heinz Frei aus der Schweiz. Bei den Damen entschied die Russin Nataliya Kocherova das Rennen für sich.

„Das Rennen war denkbar knapp. Ich musste ständig auf die Attacken von Jetze Plat reagieren, er hat mich sehr gefordert“, so Vico Merklein nach dem Rennen der Handbiker. Nur wenige Zentimeter zu Gunsten des Berliners trennten die beiden nach einem packenden Finish auf der Ziellinie. Nach Jetze Plat auf Rang zwei erreichte der Deutsche Torsten Purschke das Ziel als Dritter. 

Der ehemalige Autorennfahrer Alessandro Zanardi, der im Vorfeld ebenfalls als einer der Favoriten gehandelt worden war, hatte mit dem Rennausgang nichts zu tun, da seine Kette riss. „Ich bin als Handbiker an den Start gegangen und als Rollstuhlfahrer ins Ziel gekommen“, kommentierte er nach dem Rennen, dass er dennoch zu Ende fuhr.

Christiane Reppe konnte sich im Rennen der Damen schon frühzeitig von ihrer Verfolgerin Francesca Porcellato absetzen. „Zum Glück war das Rennen insgesamt sehr schnell, denn ich wollte heute unbedingt meinen Streckenrekord knacken“, so Reppe nach dem Rennen. „Meine Zeit ist auch eine Gruppenleistung, denn ohne starke Gegner wäre mir das heute nicht gelungen“, erklärte die Athletin. 

Weir und Nataliya Kocherova siegen im Rennrollstuhl

David Weir heißt der Sieger im Rennrollstuhl. Der Brite konnte sich bei Kilometer 16 von Heinz Frei und Kota Hokinoue lösen und das Rennen im Alleingang zu Ende fahren. „Normaler Weise liegen mir flache schnelle Strecken nicht so sehr, aber heute konnte ich meine Chance gut nutzen“, so der Brite. Die Entscheidung um Platz zwei und drei viel auf der Ziellinie zugunsten von Heinz Frei vor Kota Hokinoue. „Es war ein taktischer Fehler von mir, dass ich David bei Kilometer 16 nicht gefolgt bin“, erklärt Hokinoue nach dem Rennen. 

Heinz Frei feiert 30igste Marathonteilnahme in Berlin

Der 57-jährige Heinz Frei stand bereits 20mal ganz oben auf dem Siegerpodest in Berlin. „Ich bin sehr froh, dass ich im Rennrollstuhl noch mithalten kann, denn mittlerweile konzentriere ich mich vor allem auf das Handbike“, bekannte Frei im Ziel. 

Bei den Frauen belegten mit Nataliya Kocherova (1:50:36 h) und Abdikarimova Akzhana (1:54:50 h) zwei Russinnen die Plätze eins und zwei. Natalie Simanowski kam als schnellste Deutsche auf Rang drei ins Ziel (2:10:46 h). 

Ergebnisse:

Handbiker/Männer:

  1. Vico Merklein (GER) 1:02:32 h (neuer Streckenrekord)
  2. Jetze Plat (NED) 1:02:32 h
  3. Torsten Purschke (GER) 1:02:37 h 

Handbiker/Frauen:

  1. Christiane Reppe (GER) 1:10:12 h (Streckenrekord)
  2. Francesca Porcellato (ITA) 1:16:54 h
  3. Sandra Stöckli (SUI) 1:20:41 h 

Rollstuhlfahrer/Männer:

  1. David Weir (GBR) 1:27:36 h
  2. Heinz Frei (SUI) 1:30:38 h
  3. Kota Hikinoue (JPN) 1:30:39 h 

Rollstuhlfahrer/Frauen:

  1. Nataliya Kocherova (RUS) 1:50:36 h
  2. Abdikarimova Akzhana (RUS) 1:54:50 h
  3. Natalie Simanowski(GER) 2:10:46 h 

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