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Save the Date 28. September 2019

Newsarchiv

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Heinz Frei und sein Nachfolger Alhassane Baldé

Bereits sieben Weltrekorde bei den Rollstuhlfahrern gab es seit 1981 in

Berlin. Vier davon stellte allein Heinz Frei (SUI) auf, sein aktueller

Weltrekord bei der Schadensklasse MR3 ist 1:21:39, die anderen Weltrekorde sind

in der MR1 Heinrich Köberle (GER) in 2:23:08 (1995) und in der MR2

Christoph Etzlstorfer (AUT) mit 1:53:56 (1998). Alle drei Weltrekordler sind in

Berlin wieder am Start. Heinz Frei (SUI) siegte 1998 bereits zum elften Mal in

Berlin und es wird für alle Konkurrenten schwer ihn zu schlagen.

In diesem Jahr wird er einen Gegner haben, der sein Sohn sein könnte:

Alhassane Baldé, 13 Jahre alt, ist seit seiner Geburt

querschnittgelähmt, der Rollstuhl sein Fortbewegungsmittel. Er ist ganz

normaler Junge, der das Gymnasium besucht, viel Sport treibt und Saxophon

spielt. Als er fünf Jahre alt war sah er auf einer Messe einen

Minirennstuhl, der seiner Größe entsprach. Er bekam ihn zu seinem

sechsten Geburtstag. Seitdem wird er betreut und behutsam trainiert von Errol

Marklein, selber einer der erfolgreichsten Rennstuhlfahrer, Tüftler und

Entwickler von Rennrollstühlen. Errol Marklein gehörte schon 1981 zu

den ersten acht Rollstuhlfahrern beim BERLIN-MARATHON. Jetzt hat er schon 110

Marathon gefahren. Errol Marklein will in Berlin seinen letzten Marathon fahren

und dabei seinen Schützling Alhassane Baldé begleiten. Er fuhr mit

ihm schon erfolgreich die Generalprobe beim Halbmarathon in Heidelberg Errol

fährt in Berlin mit der Startnummer 111 und Alhassane mit der 101.

Für den einen der letzte, für den anderen der erste Marathon.

 

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