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Save the Date 28. September 2019

Newsarchiv

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Internationales Jahr des Sports und der Leibeserziehung 2005

Im Jahr 2005 startet das Internationale Jahr des Sports und der

Leibeserziehung. Diesen Entschluss verkündete die UNO-Generalversammlung

im November 2003 mit der so genannten "Magglinger Deklaration". Die

Berliner Sportwissenschaftlerin und Präsidentin des Weltrats für

Sportwissenschaft und Leibes-/Körpererziehung (ICSSPE), Prof. Dr. Gudrun

Doll-Tepper, hat an der Deklaration mitgewirkt und berichtet über die

neuesten Entwicklungen der Initiative.

DSB-Presse: Welches sind die wichtigsten Aspekte, die in der Magglinger

Deklaration festgelegt wurden?

Doll-Tepper: Die Magglinger Deklaration macht vor allem deutlich, dass Sport

in ganz unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen eine wichtige Rolle

spielt. Dies gilt es, noch viel stärker als bisher, in der

Öffentlichkeit weltweit wahrzunehmen und zu nutzen. Als Hauptthemen werden

in der Magglinger Deklaration Erziehung, Entwicklung, Gesundheit und Frieden

hervorgehoben. Durch den ehemaligen Präsidenten der Schweiz und UNO-

Sonderberater Adolf Ogi steht eine Persönlichkeit an der Spitze der

Initiative, die diese Bedeutung auch sehr gut in die Öffentlichkeit tragen

kann. Zugleich ist das Projekt durch den Einbezug einer großen Anzahl

auch sportferner Organisationen auf ein breites Fundament gestellt.

DSB-Presse: Welcher inhaltliche Schwerpunkte ist Ihrer Meinung nach besonders

wichtig?

Doll-Tepper: Ein Schwerpunkt, der nicht nur in Deutschland eine entscheidende

Rolle spielen wird, ist mit Sicherheit der Bereich Gesundheit. Erst in der

vergangenen Woche haben die neuesten Zahlen der Weltgesundheitsorganisation

(WHO) belegt, dass sich Übergewicht und Adipositas wie eine Epidemie

weltweit immer mehr verbreiten. Ansonsten sind alle Themen wichtig, wobei die

Länder die Schwerpunkte unterschiedlich setzen werden. Die Schweiz, die

schon sehr weit in ihren Planungen ist, wird sich vor allem auf die Bereiche

Gesundheit und Erziehung konzentrieren.

DSB-Presse:

Welche konkreten Pläne gibt es in Deutschland?

Doll-Tepper: Bisher wurde noch nicht entschieden, wer in Deutschland die

Federführung übernimmt. Dies wird in Kürze entschieden, dann

werden wir mit den konkreten Planungen beginnen. In jedem Fall muss sich die

UNO-Initiative als Querschnittsthema bei den unterschiedlichen

Bundesministerien, dem NOK, DSB und den Landessportbünden wiederfinden.

Außerdem bietet das Jahr 2005 die Chance, viele Initiativen, die im

EU-Jahr der Erziehung durch Sport gestartet wurden, auszuwerten und national

sowie international weiterzuführen. Auch ein internationaler Trainer- und

Expertenaustausch wird angestrebt.

"Als Hauptthemen werden in der Magglinger Deklaration

Erziehung, Entwicklung, Gesundheit und Frieden

hervorgehoben."

DSB-Presse: Wie wird das Internationale Jahr für Sport und

Leibeserziehung umgesetzt?

Doll-Tepper: Am 15. November 2004 wird es eine offizielle Zeremonie in New York

geben. Dann werden UNO-Generalsekretär Kofi Annan und Adolf Ogi das

Internationale Jahr für Sport und Leibeserziehung offiziell eröffnen.

Die einzelnen Initiativen müssen bereits jetzt in den jeweiligen

Ländern gestartet werden und sollten sowohl national als auch

international sein. Im November diesen Jahres sind die Länder

aufgefordert, ihre Projekte bei der UN-Generalkonferenz vorzustellen. Dann muss

auch Deutschland mit seinen Planungen fertig sein.

Prof. Dr. Gudrun Doll-Tepper ist Präsidentin des Weltrats für

Sportwissenschaft und Leibes- und Körpererziehung mit Sitz in

Berlin.

Quelle: DSB Presse

www.dsb.de

 

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