Newsarchiv

Newsarchiv

Weitere Top-Stars neben Kenenisa Bekele beim BMW BERLIN-MARATHON - Zudem starkes Inlineskate-Feld

Nach der Startzusage von Kenenisa Bekele zum BMW BERLIN-MARATHON 2021 haben nun weitere Top-Stars der Lauf- und Inlineskating-Szene ihr Kommen zugesagt. Somit wird ein beachtliches Feld zugelassener Läufer:innen und Skater das letzte Wochenende im September nutzen, um in der deutschen Hauptstadt den #restartrunning der Marathon-Community zu feiern. Aufgrund der aktuellen Pandemie-Lage gibt es in diesem Jahr reduzierte Teilnahmefelder und ein detailliertes Hygienekonzept, welches das Event in dieser Größenordnung überhaupt erst wahr werden lässt. 

Männerfeld
Wie sehr auch die Elite diesen Termin herbeisehnt, verdeutlicht ein Blick auf die Starterlisten. Denn Kenensia Bekele, der mit seiner Spitzenzeit von 2:01:41 Stunden beim BMW BERLIN-MARATHON 2019 den Weltrekord um lediglich zwei Sekunden verpasste, ist nicht der einzige Äthiopier mit Siegesambitionen. Sein Landsmann Guye Adola belegte 2017 beim Rennen an der Spree mit hervorragenden 2:03:46 Stunden bei seinem Debüt-Marathon den zweiten Platz, wobei er den Sieger Eliud Kipchoge bis kurz vor dem Ziel in Bedrängnis brachte. 2019 setzte sich der 31-Jährige bei einem hart umkämpften Marathon in Valencia mit Platz drei imponierend durch. Das Triumvirat der Äthiopier vervollständigt der erst 22-Jährige Olika Adugna. Er überraschte bei seinem ersten Wettkampf über 42,195 Kilometer auf den Straßen Dubais mit einem Sieg in 2:06:15 Stunden. Eine kernige Ansage an das Establishment der Langstreckenläufer, die auf noch mehr hoffen lässt. Wie die Äthiopier, so kommen auch die Japaner gleich mit einer Riege starker Athleten. Angeführt durch den Sieger des Lake Biwa Marathon 2021 Hidekazu Hijikata. Wenn der Japaner seine Leistung aus dem Frühjahr erneut abrufen kann, sollte man ihn als Podiumskandidaten im Auge behalten. Aus nationaler Sicht ist ein bekannter Berliner-Vielstarter mehr als einen Blick wert. Philipp Pflieger betonte in den vergangenen Wochen immer wieder seine vielversprechende Zusammenarbeit mit Coach Renato Canova. Nun will Pflieger seinen Worten Taten folgen lassen.

VornameNachnameNationalitätBestzeit
KenenisaBekeleETH2:01:41
GuyeAdolaETH2:03:36
EliudKiptanuiKEN2:05:21
PhilemonKacheranKEN2:06:05
FestusTalamKEN2:06:13
TaduAbateETH2:06:13
OlikaAdungaETH2:06:15
TesfayeLenchoETH2:06:18
HidekazuHijikataJPN2:06:26
MichaelNjengaKEN2:06:43
OkbayTsegayERI2:06:46
KazukiMoramotoJPN2:07:36
BenardKimelliKENDebüt
KamilKarbowiakPOL2:10:35
PhilippPfliegerGER2:12:15

 

Frauenfeld
Im Frauenfeld präsentiert sich die Äthiopierin Hiwot Gebrekidan mit ihrer beim diesjährigen Mailand Marathon erzielten Bestzeit (2:19:35 Stunden) von unter 2:20 Stunden als klare Favoritin. Purity Rionoripo (KEN) mit 2:20:39 Stunden, Amane Beriso (ETH) mit 2:20:48 Stunden sowie Shure Demise (ETH) mit 2:20:59 Stunden besitzen alle das Potential, an die magische Schwelle von 2:20 Stunden heranzulaufen oder diese sogar zu unterbieten. Die Verteilung der Plätze bleibt also auch im Damen-Klassement höchst spannend. Rabea Schöneborn von der LG Nord Berlin war als Ersatzläuferin für das deutsche Marathon-Team bei den Olympischen Spielen eingeplant. In Japan kam sie nicht zum Zug. Nun will sie es in ihrer Heimatstadt wissen. Wie ernst es ihr damit ist, signalisiert ihre kürzlich beim GENERALI BERLINER HALBMARATHON erzielte neue  Bestzeit von 70:35 Minuten. Im April 2021 drückte Schöneborn beim Elite-Marathon in Enschede ihre persönliche Rekordmarke über 42,195 Kilometer auf  2:27:03 Stunden. An gleicher Stelle lieferte die für den PSV Grün Weiß Kassel startende Laura Hottenrott mit 2:28:02 Stunden eine ebenfalls starke Leistung inklusive Bestzeit ab. Auch die Hessin wird beim BMW BERLIN-MARATHON an der Startlinie stehen.

VornameNachnameNationalitätBestzeit
HiwotGebrekidanETH2:19:35
PurityRionoripoKEN2:20:39
AmaneBerisoETH2:20:48
ShureDemiseETH2:20:59
RuthChebitokKEN2:23:23
BetelhemMogesETH2:23:38
RebeaSchönebornGER2:27:03
IvonaBernadelliPOL2:27:47
LauraHottenrottGER2:28:02
MunkhzayaBayartsogtMGL2:28:03
MartinaStrählSUI2:28:07
IzabelPaszkiewieczPOL2:28:12
EdithChelimoKEN2:29:03
BeatiDeutschISR2:31:39

Inlineskater
Im Juli holten sich die Franzosen Nolan Beddiaf und Marine Lefeuvre, beide EOSKATES WORLD TEAM, die Titel im Marathon bei den diesjährigen Europameisterschaften. Nun wollen sie ihre Siege in Berlin wiederholen. Allerdings ist bei den Herren mit dem Belgier Bart Swings (POWERSLIDE MATTER INTERNATIONAL) der sechsfache Sieger des Rennens am Start, ebenso wie sein Teamkollege Felix Rijhnen aus Darmstadt, Sieger in 2019. Das Rollerblade Speed Team wartet u. a. mit Ewen Fernandez (FRA) auf, Sieger in 2011 und 12. Bei den Frauen kommt die größte Konkurrenz für Lefeuvre ebenfalls von POWERSLIDE MATTER INTERNATIONAL: die zweimalige Siegerin Sandrine Tas aus Belgien sowie die Darmstädterin Katharina Rumpus, Siegerin in 2018. Mit Manon Hekman-Kamminga (NLD) wird die Siegerin von 2013, 14 und 16 ihr erstes Rennen nach einer Babypause fahren.

Anzeige

Anzeige