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Save the Date 28. September 2019

Newsarchiv

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Bekele macht in Moskau den nächsten Schritt

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Auf dem Weg zum vielleicht größten Langstreckenläufer aller

Zeiten hat Kenenisa Bekele am Sonntag in Moskau einen weiteren Schritt gemacht.

Bei den Hallen-Weltmeisterschaften der Leichtathleten gewann der Äthiopier das

3.000-m-Rennen in 7:39,32 Minuten. Damit ist er der erste Läufer in der

Leichtathletik-Geschichte, der sowohl im Crosslauf als auch bei den

Weltmeisterschaften über die Bahn-Langstrecken im Sommer und in der Halle Gold

gewonnen hat.

Wiederum hat er damit sein früheres Vorbild Haile Gebrselassie

übertrumpft. Denn sein Landsmann, dem er inzwischen unter anderem die

Weltrekorde über 5.000 und 10.000 m abgenommen hat, hat nur zwei dieser

Kategorien gewonnen. Ein Cross-WM-Titel fehlt ihm.

Es war ein Spaß für mich

„Im Vergleich zu den Siegen im Sommer und im Cross war diese

Hallen-WM wie ein Spaß für mich“, erklärte Kenenisa Bekele, der zum ersten Mal

an den Hallen-Titelkämpfen teilnahm. Dabei war die Konkurrenz alles andere als

schwach. Im Gegenteil, die 3.000 m waren sogar der am hochklassigsten besetzte

Wettbewerb der gesamten Titelkämpfe. Am Start war neben dem

10.000-m-Olympiasieger Bekele auch der 5.000-m-Weltmeister von 2003, Eliud

Kipchoge (Kenia), und der Weltrekordler über 3.000 m Hindernis, Said Saaeef

Shaheen (Katar). Der ,fahnenflüchtige’ Kenianer Shaheen hatte 2003 kurzfristig

die Nation gewechselt, nachdem er mit entsprechenden Geldern gelockt worden

war

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Seltener Fehlstart 

In einem großen Finale waren diese drei nie zuvor

zusammengetroffen. So groß war die Spannung, dass die Stars zunächst sogar

einen seltenen Fehlstart verursachten. Als das Rennen dann in die entscheidende

Phase ging, war einer nicht zu stoppen: Kenenisa Bekele. „Ich kannte meine

Gegner und wusste, wie sie laufen würden“, sagte der Äthiopier, während sich

Shaheen ärgerte: „Ich habe mich nicht sehr clever verhalten. Ich hätte an

Kenenisa dran sein müssen, als er seinen Spurt startete. Das war ein Fehler.

Aber ich bin trotzdem zufrieden, denn ich bin ein solches Rennen in der Halle

noch nie zuvor gelaufen.“

Gebrselassie konzentriert sich auf die Straße 

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Das letzte Mal, dass der inzwischen 23-jährige Bekele und

der neun Jahre ältere Gebrselassie in einem großen Finale aufeinander trafen,

war bei den Olympischen Spielen 2004 über 10.000 m. Bekele gewann in Athen die

Goldmedaille. Der Manager der beiden, der Holländer Jos Hermens, war danach

froh, dass sich Haile Gebrselassie fortan auf die Straßenrennen konzentrierte.

„Was sollten diese Duelle auf Dauer bringen“, fragt Jos Hermens. „Am Ende gäbe

es immer einen Verlierer, und es würde entweder heißen, Kenenisa ist ja doch

nicht so gut oder Hailes Zeit ist vorbei.“

Weltrekord über 25 Kilometer in 1:11:37 

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Während

Kenenisa Bekele über die Langstrecken bis 10.000 Meter Titel und Rekorde

sammelt, versucht Haile Gebrselassie seine Karriere zu krönen und damit Bekele

einmal mehr voraus zu sein. Sein großes Ziel ist der Marathon-Weltrekord, den

der Kenianer Paul Tergat 2003 in Berlin aufstellte (2:04:55 Stunden). Dazu

fehlen ihm zurzeit noch 85 Sekunden. 

Während

Bekele am Sonntag in Moskau gewann, stellte Gebrselassie in Alphen (Holland)

mit 1:11:37 Stunden einen neuen Weltrekord über 25 km auf. Zuvor hatte er in

diesem Jahr bereits den Halbmarathon-Weltrekord auf 58:55 Minuten geschraubt.

Je erfolgreicher Gebrselassie auf der

Straße wird, desto mehr wird Bekele angespornt sein, ihm auch diese Rekorde

abzunehmen.

Doch dem Straßenlauf dürfte er sich wohl erst widmen, wenn Haile

Gebrselassie seine Karriere beendet hat. Dafür wird Jos Hermens sorgen.

 

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