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Save the Date 28. September 2019

Newsarchiv

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Lincoln erneut US-Meister über 3.000 m Hindernis

Daniel Lincoln hat bei den US-Meisterschaften in Carson

(Kalifornien) seinen Titel verteidigt. In einem anfangs langsamen

Rennen über 3.000 m Hindernis, konnte der Olympia-Elfte das Rennen in

8:17,27 Minuten gewinnen. Mit einem starken Schlusssprint distanzierte

er den zweitplazierten  Anthony Famiglietti (8:20.49) noch um gut

drei Sekunden. Steve Slattery (8:25.52) wurde Dritter mit deutlichem

Rückstand.


Ein paar Überraschungen gab es bei den 1.500 m der Frauen. Kaum eine

Läuferin hatte die geforderte WM-Norm im Voraus erfüllt, und somit war

der Druck doppelt groß. Eine der Favoritinnen, Jennifer Toomey, lief in

der dritten Runde von ganz hinten an die Spitze, wurde aber kurz vor

dem Ziel noch von Treniere Clement überholt, die in 4:06,73 Minuten

gewann. „Ich habe das ganze Jahr an meinem Schlusssprint gearbeitet,

und ich wusste dass ich gut sprinten kann“, sagte Clement, die auch

über 800 m die WM-Norm hat. Toomey wurde mit 4:07,39 Minuten Zweite,

Amy Mortimer kam auf Platz drei mit 4:07,58. Bisher hat keine der drei

die WM-Norm von 4:05,80 Minuten. „Ich hoffe, dass ich in Europa die

Zeit laufen kann“, sagte Toomey nach dem Rennen.


Ähnlich ist das Problem auch bei den Männern. Hier gewann der

22-jährige Alan Webb in 3:41,97 Minuten. Webb, der seinen Titel

verteidigte, hat ebenfalls noch nicht die 1.500-m-Norm für die WM. „Das

Tempo war am Anfang ein wenig langsam, langsamer als es mir lieb war.

Ich bin froh, dass ich gewonnen habe“, sagte Alan Webb. Mit einem

fantastischen Schlusssprint wurde Christopher Lukezic (3:42,06)

Zweiter. Aber auch der dritte Rob Myers hatte einen guten Sprint ins

Ziel (3:42,27).


Elizabeth Jackson qualifizierte sich als Siegerin des

3.000-m-Hindernisrennens für die erstmals bei einer WM stattfindende

Frauen-Disziplin. In 9:39,78 Minuten kam sie kurz vor der

zweitplazierten Lisa Galaviz (9:40,58) ins Ziel. Dritte wurde Carrie

Messner in 9:41,37 Minuten. Alle drei Läuferinnen erfüllten die

geforderte WM-Norm von 9:50,00. „Ich wollte versuchen mit der Führenden

zu gehen. In der zweiten Hälfte des Laufes – das ist meine Stärke –

konnte ich alles geben“, sagte Elizabeth Jackson.


Hazel Clark wurde über 800 m ihrer Favoritenrolle gerecht und siegte in

1:59,74 Minuten. „Ich war wirklich aufgeregt vor dem Rennen, denn ich

wollte alles richtig machen. Und ich habe alles richtig gemacht. Ich

habe mit Treniere Clement (1500-m-Siegerin) trainiert, und wir haben

uns gegenseitig geholfen“, sagte Hazel Clark nach dem Rennen. Das ganze

Rennen war das Feld eng beieinander,  und erst im Schlusssprint

konnten Hazel Clark und Kameisha Bennett davon ziehen. Bennett wurde

Zweite in 2:00,59 und verpasste um eine Haaresbreite die geforderte

Norm von 2:00,00. Dritte wurde Alice Schmidt in 2:02.09. „Ich bin

zurzeit in bester Verfassung und ich bin ziemlich aufgeregt auf die

WM“, fügte Clark noch hinzu.


Letzter Laufwettbewerb waren die 800 Meter der Männer. Hier konnte

Khadevis Robinson in 1:45,27 Minuten gewinnen. In den letzten drei

Jahren ist er immer nur Zweiter geworden, doch in diesem Jahr hat er es

geschafft. „Es fühlt sich großartig an, gewonnen zu haben“, sagte er

überglücklich. In einem spannenden Rennen wurde der Hallen-Weltmeister,

David Krummenacker, nur Zweiter. Er kam nach 1:46,80 ins Ziel, und

Kevin Hicks (1:46,99) wurde Dritter. Das Rennen wurde erst auf den

letzten 150 Metern entschieden, und der US-Hallenmeister Derrick

Peterson war einer derjenigen, die im Sprint nicht mithalten

konnten.                                          

Marisa Reich

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