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Save the Date 28. September 2019

Newsarchiv

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Mark Milde neuer Race-Director bei SCC-RUNNING

Der Posten des Race-Directors bei SCC-RUNNING bleibt in der Familie: Mark Milde

wird ab sofort diese Position von seinem Vater Horst übernehmen. Der

65-jährige Horst Milde, der über 40 Jahre lang die Rennen von

SCC-RUNNING organisierte und entwickelte und vor allen Dingen den real,-

BERLIN-MARATHON und den Bewag BERLINER HALBMARATHON in die Weltelite der

hochkarätigsten Straßenrennen führte, wechselt in den

Aufsichtsrat der SCC-RUNNING Events GmbH. Anstelle von Horst Milde, der

über lange Jahre auch als Geschäftsführer der GmbH tätig

war, hat Rüdiger Otto die Tätigkeit des Geschäftsführers

übernommen.

Unter dem neuen Geschäftsführer setzt das bestehende Team seine

engagierte Arbeit für SCC-RUNNING fort. Neben Mark Milde bleibt die

kaufmännische Leitung in den Händen von Christian Jost, während

Lutz Derkow wie bisher der Leiter der Organisation ist. Einen weiterhin sehr

hohen Stellenwert wird der medizinische Service bekommen, der nach wie vor von

Dr. Willi Heepe und Jürgen Lock organisiert wird. Während Dr. Willi

Heepe dem Aufsichtsrat angehört, wird Jürgen Lock sein Engagement

innerhalb von SCC-RUNNING noch verstärken.

Den neu zusammengesetzten Aufsichtsrat bilden neben Horst Milde und Dr.

Willi Heepe auch Manfred von Richthofen (Präsident des Deutschen

Sportbundes), Joachim Krannich (Ministerialrat), Günter Freye

(Unternehmer), Michael Bärlein (Rechtsanwalt) und Dr. Klaus Henk

(Präsident des SCC Berlin).

“Für mich war es wichtig, dass eine personelle Struktur und das

seit Jahrzehnten aufgebaute ehrenamtliche Mitarbeiterteam aus allen Teilen der

Berliner Bevölkerung und Vereinen bestehen bleibt, mit der es ohne

weiteres möglich sein wird, unseren in Deutschland einmaligen,

erfolgreichen Weg fortzusetzen. Mit meinem Sohn an der Spitze und einer Reihe

von kompetenten Mitarbeitern, die sich mit mir gemeinsam über Jahre hinweg

für die Veranstaltungen engagierten, bin ich sehr optimistisch

bezüglich der zukünftigen Entwicklung. Deswegen ist es für mich

jetzt der richtige Zeitpunkt, kürzer zu treten. Ich werde natürlich

dem Team weiter beratend zur Seite stehen“, erklärt Horst Milde.

“Ich freue mich auf diese Aufgabe, die natürlich auch eine

große Herausforderung ist. Es ist mein Ziel, die erfolgreiche Arbeit

meines Vaters fortzuführen und weiter zu entwickeln“, sagt Mark

Milde.

“Wir streben die Fortführung der außergewöhnlichen

Erfolge von Horst Milde an. Und wir wollen die Position des real,-

BERLIN-MARATHON, der zu der kleinen Gruppe der weltweit hochkarätigsten

und größten Marathonrennen gehört, weiter verbessern“,

erklärt Rüdiger Otto.

Weitere Informationen im Internet unter: www.berlin-marathon.com

Aktuelles Fotomaterial zu den personellen Veränderungen bietet die

Berliner Fotoagentur Camera 4 an, Tel.: 030 – 823 00 22.

Download der

Teilnehmerstatistiken von SCC-RUNNING im

PDF-Format

Horst Milde

Stellvertretend für die Entwicklung des real,- BERLIN-MARATHON und der

großen Berliner Läufe von SCC-RUNNING steht ein Name: Horst Milde.

Schon bei der Geburtsstunde der breitensportlich angelegten Laufveranstaltungen

gehörte er zu den Initiatoren. Vom ersten Crosslauf am 8. November 1964 am

Teufelsberg im Grunewald – damals als Student der FU Berlin – bis

jetzt hat er mit seinem Organisationsteam in rund 40 Jahren genau 1.268.649

Menschen in 348 Veranstaltungen zum Laufen gebracht.

Als Leichtathlet startete Horst Milde, der aus dem Berliner Bezirk Tempelhof

stammt und noch heute dort wohnt, für den TSV Tempelhof-Mariendorf.

Später wechselte er als Mittelstreckenläufer zum SCC Berlin und wurde

mit der 3x1.000-m-Staffel des Klubs, in der der 1500-m-Europameister von 1966

Bodo Tümmler lief, zweimal Deutscher Meister (1964 und 1965). Über

800 m hatte Horst Milde damals eine Bestzeit von 1:49,8 Minuten, über 1000

m lief er 2:25:00, über 1500 m 3:51,8 und über 400 m 49,1 Sekunden.

Über 10.000 m erreichte Horst Milde 33:33 Minuten.

Als Horst Milde 1964 mit der Organisation der Läufe begann, studierte

er an der Freien Universität (FU Berlin). Es war im gleichen Jahr sowie

1965, als er mit der Staffel des SCC Berlin Deutscher Meister über 3x1000

Meter wurde. Die 800-m-Bestzeit des Mittelstreckenläufer betrug 1:49,8

Minuten. Später übernahm der Diplom-Kaufmann und Konditormeister die

Bäckerei und Konditorei Milde am Tempelhofer Damm. Das Familienunternehmen

führte er gemeinsam mit seiner Frau Sabine in dritter Generation bis 1998.

Das Büro in der Backstube wurde zur Ideenfabrik für die Laufbewegung

in Berlin und Deutschland.

Als Organisator startete er selber bei mehreren großen Marathonrennen

– zweimal in New York sowie in London, Boston, Honolulu, Wien, Stockholm

und Kopenhagen – und erreichte eine Bestzeit von 3:42:00 Stunden. Horst

Milde war über ein Jahrzehnt lang Vorsitzender der Leichtathletikabteilung

des SCC, zudem Volkslaufwart des Berliner Leichtathletik-Verbandes und im

Breitensportausschuss des Landessportbundes Berlin tätig. Heute ist er

Mitglied im Board of Directors der Association of International Marathons and

Road Races (AIMS) sowie stellvertretender Sprecher der German Road Races

(GRR).

Mark Milde

Schon Anfang der 80er Jahre war Mark Milde beim BERLIN-MARATHON im Einsatz:

Als Achtjähriger half er bei der Startnummernausgabe. Später stand er

unter anderem an einem Verpflegungspunkt auf der Strecke. Mark Milde wuchs im

Laufe der Jahre immer stärker in die Organisationsstruktur hinein. Seit

einigen Jahren ist er verantwortlich für die Verpflichtung der Topathleten

und für die Inline-Skater-Rennen.

1997 initiierte Mark Milde das Rennen der Inline-Skater beim real,-

BERLIN-MARATHON. Inzwischen ist es das größte der Welt über die

Marathondistanz. Auch am größten Coup hatte er entscheidenden

Anteil. Vor drei Jahren verpflichtete Mark Milde Japans Olympiasiegerin Naoko

Takahashi. Sie rannte Weltrekord und durchbrach als erste Frau die

2:20-Stunden-Barriere (2:19:46 Stunden). Das vermeintlich unbezahlbare

Startgeld sicherte Mark Milde mit einem zusätzlichen Fernsehvertrag ab,

das Rennen war live in Japan zu sehen, was enorme Publicity und

zusätzliche Sponsoren brachte. Für drei weitere Marathon-Weltrekorde

– darunter Paul Tergat (Kenia/2:04:55/2003) – sowie einen

Europarekord beim BERLINER HALBMARATHON 2001 zeichnet er verantwortlich.

Auch Mark Milde war ein guter Mittelstreckenläufer: In der Schule lief

er die 1000 Meter in 2:35 Minuten. Als 21-Jähriger bewältigte er den

Ironman-Triathlon von Roth (3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren, Marathonlauf)

in 11:22 Stunden. Im Marathon war er schneller als sein Vater: 2:50:36 Stunden

erreichte er in Kopenhagen. Auch die Marathon-Klassiker in Boston und New York

ist Mark Milde bereits gelaufen.

Rüdiger Otto

Rüdiger Otto ist der neue Geschäftsführer der SCC-RUNNING

Events GmbH. Der 64-Jährige war 34 Jahre für den Gerling-Konzern mit

dem Schwerpunkt Industrieversicherungen tätig, davon 25 Jahre als

Geschäftsführer. Seit seiner Pensionierung im Februar 2003 ist er

unter anderem für eine Hamburger Personalberatung tätig, die auf

Führungskräfteauswahl und M&A Transaktionen spezialisiert

ist.

Zu den weiteren Tätigkeiten, die Rüdiger Otto ausübte,

gehören: Erster Vorsitzender des Berliner Assekuranz-Clubs bis Februar

2003, Präsidiumsmitglied des bundesweiten Verbandes der

Assekuranz-Führungskräfte, Mitglied des Vereins Berliner Kaufleute

und Industrieller (VBKI), des British Chamber of Commerce Germany sowie

verschiedener kultureller Einrichtungen in Berlin. Rüdiger Otto ist zudem

Mitglied des Rotary Club Berlin-Luftbrücke, den er auch als Präsident

führte. Außerdem war er als Handelsrichter am Landgericht Berlin

tätig.

Als Fußballer spielte Rüdiger Otto früher bei Tennis

Borussia und war über mehrere Jahre hinweg Mannschaftskapitän der

Amateurmannschaft von TeBe. Tennis Borussia spielte damals in der Amateurliga.

Seit 30 Jahren ist Rüdiger Otto als Tennisspieler Mitglied des SC

Charlottenburg, seit zehn Jahren gehört er als Schatzmeister zum

Präsidium des SCC.

Der Sport spielt eine zentrale Rolle im Leben von Rüdiger Otto. Seit

sieben Jahren spielt er auch Golf. Weitere Hobbies sind der Besuch von Opern

sowie Reisen nach Italien oder Sylt.

 

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